ANTRAG

Fahrradtrommeln

Vorlagennummer

2593/22 A

Behandelt am

8. Februar 2022

Ratsinformationssystem

Die Verwaltung wird beauftragt im Rahmen des laufenden Radwegekonzeptes bei der Schaffung von überdachten und sicheren Fahrradabstellplätzen im öffentlichen Raum in den Wohnquartieren folgende Möglichkeiten zu analysieren:

  1. Anwohner stellen ihre eigenen Fahrradabstellanlagen auf breiten Bürgersteigen und in Parkbuchten auf (Sondernutzungsregelung).
  2. Die Stadtverwaltung (oder ein Dritter) stellen Fahrradabstellanlagen auf breiten Bürgersteigen und in Parkbuchten auf, die von Anwohnern gemietet werden können.

Begründung

In dicht besiedelten Wohnquartieren in Krefeld gibt es oft keine Garagen oder Vorgärten, um ein Fahrrad abzustellen. Nur begeisterte Radfahrer machen sich die Mühe, ihr Fahrrad die Treppe hinaufzutragen oder es in engen Fluren, Treppenhäusern, einem Keller oder gar im Wohnzimmer unterzubringen. Allerdings ist das Abstellen von Fahrrädern auf der Straße insbesondere über Nacht riskant. Wenn ein Fahrrad überdies über längere Zeit ungeschützt draußen geparkt wird, rostet es schneller und ist stärker durch Vandalismus gefährdet.

Würden sich in den Wohnquartieren überdachte und sichere Fahrradgaragen etablieren, hätten auch jene Bewohner*innen, die keine Garage haben, die Möglichkeit, ihr Fahrrad sicher und geschützt abzustellen; die Bereitschaft, für Strecken innerhalb der Stadt aufs Auto zu verzichten, würde steigen, und eine häufigere Nutzung des Rades wäre mithin wahrscheinlich.

Sicherlich würden sich sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder auch positiv auf die Nutzung von Lastenrädern auswirken, da diese aufgrund des Gewichtes unmöglich zum Abstellen in Häuser getragen werden können.

Die Stadtverwaltung könnte einheitliche Lösungen für die Fahrradabstellplätze vorgeben, damit das Stadtbild nicht gestört wird und auch eine Wiedererkennung sichergestellt wird.

Fotos siehe Antrag