061/19 – Mehr Photovoltaik auf städtischen Dächern

Die Notwendigkeit, unseren CO2-Ausstoß zu verringern, und die drastisch gesunkenen Preise für Module und Speicher veranlassen die Grünen in einem Antrag für den Ausschuss für Bauen, Wohnen und Mobilität die Errichtung von Solaranlagen auf städtischen Gebäuden zu fordern. Bis 2025 sollen auf allen eigenen Bestandsgebäuden mit geeigneten Dächern Photovoltaikanlagen errichtet werden, um in erster Linie den eigenen Strombedarf der Einrichtungen zu decken. Dabei sollen Projekte mit der höchsten Eigenstrombedarfsdeckung Priorität haben

Dazu Ratsfrau Ana Sanz: „Photovoltaikanlagen liefern genau zu der Zeit Strom, in der die Schulen und Verwaltungsgebäude den größten Bedarf haben. Verbrauchsprofile zeigen, dass mit dem Sonnenstrom ein ansehnlicher Teil des bisher bezogenen Stroms ersetzt werden kann. Durch die gesunkenen Modulpreise werden die Anlagen rentabel.“

Die Stadt Viersen liefert das beste Beispiel: sie hat auf 10 städtischen Dächern Photovoltaikanlagen errichten lassen. Durch die eingesparten Stromkosten amortisieren sich dort die Anlagen in unter 10 Jahren. „Die Stadt Viersen hat nicht nur Planungssicherheit bei den Stromkosten, sie leistet außerdem einen Beitrag zum Klimaschutz und spart mittelfristig viel Geld. Das kann Krefeld auch!“ schließt Sanz.

Die geeigneten Flächen zu lokalisieren ist noch dazu sehr leicht. Krefelds Solarpotentialkataster ist eine übersichtliche Plattform, auf der auch Bürger*innen schnell das Potential ihrer Dachfläche für die Stromerzeugung bestimmen können. Die Karte und Tipps zur Planung finden Sie unter diesem Link: https://www.solare-stadt.de/krefeld/Start

Anlage: Solarstrom Viersen

https://www.energieagentur.nrw/content/anlagen/RKK19_Koeln_Bjoern_Nemack_Eigenstromerzeugung_Viersen.pdf