033/19 Fahrradoffensive jetzt !

 

Die Krefelder Grünen begrüßen die Absicht der Krefelder Verwaltung, ein zukunftsweisendes Fahrradkonzept zu erstellen, mit dem ein attraktives und sicheres Radwegenetz, ein höherer Anteil an Radverkehr und mehr Lebensqualität für Krefeld erreicht werden soll.

„Um die Bürger*innen zu motivieren auf das Rad umzusteigen, müssen Radfahrende sich sicher und schnell durch die Stadt bewegen können“, betont die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen Ana Sanz Sanz. Sie stelle sich ein dichtes Radverkehrsnetz vor, wo sich z.B. reine Fahrradtrassen für den bequemen Weg Richtung City, gut markierte Fahrradstraßen für den Schulweg und breite Fahrradstreifen auf Hauptverkehrsstraßen, um kurz die Einkäufe zu erledigen, ergänzen.

„Für uns ist wichtig, dass Radfahrer*innen als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer*innen anerkannt werden, ohne Bedrängnis auf der Straße, mit ausreichendem Platz, fahrradfreundlichen Ampelschaltungen und guten Abstellangeboten“, fügt sie hinzu.

Das Ziel eines Radverkehrsanteils von über 30% für 2030 müsse unverzüglich konsequent angegangen und mit einer konkreten Planung und einem jährlichen Maßnahmenplan unterlegt werden. Ana Sanz Sanz betont: „Krefeld hat schon einen großen Sanierungsstau bei Radwegen. Deshalb schlagen wir vor, die Haushaltsmittel für die Erneuerung der bestehenden Radwege und Fahrradstraßen auf 1.000.000 Euro pro Jahr zu erhöhen. Einfache Maßnahmen, die vor längerer Zeit beschlossen und aus Personalmangel noch nicht umgesetzt worden sind, wie z.B. die Aufstellung von einer Fahrradabstellanlage am Hauptbahnhof oder die Einführung des Knotenpunktsystems für Radverbindungen, müssen endlich angegangen werden. Dringend benötigtes Personal in der Planungsverwaltung und im Kommunalbetrieb Krefeld muss aufgestockt werden. Wir brauchen die Fahrradoffensive jetzt!“

Das Projekt Krefelder Promenade, das viele Jahre lang als nicht realisierbar galt, nähme endlich Gestalt an und sei ein gutes  Beispiel von mutiger Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung, von denen wir deutlich mehr bräuchten, um die Verkehrswende voranzutreiben, schließt sie.