ANFRAGE

Quantifizierung des CO2-Minderungspotenzials durch kommunale Baumpflanzungen

Vorlagennummer

2091/21 -

Behandelt am

7. Oktober 2021

Ratsinformationssystem

Die Verwaltung wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wieviel CO2-Einsparung pro neu gepflanztem Baum werden durchschnittlich pro Jahr angenommen?
  2. Wie viele Bäume wurden in den letzten 5 Jahren jährlich gefällt?
  3. Wieviel Prozent des in der gefällten Holzmasse gebundenen Kohlenstoffs in Krefeld wird über die nächsten 100 Jahre nicht wieder in die Atmosphäre abgegeben, z.B. durch eineWeiterverarbeitung als Baumaterial etc.?
  4. Wie viele Bäume könnten in einem rein theoretischen Maximalszenario in Krefeld auf allenbis dato unversiegelten kommunalen Flächen, die bis heute nicht bepflanzt sind oder sich nicht in anderer Nutzung (beispielsweise Sportanlage oder Spielplatz) befinden, gepflanzt werden? Wieviel Prozent der jährlichen kommunalen CO2-Reduktion des AKTIV-Szenarios des IKSK könnten hierdurch abgedeckt werden?
  5. Werden kommunale Baumpflanzungen von der Krefelder Verwaltung als Klimaschutz oder Klimawandeladaptation eingestuft?

Begründung

Baumpflanzungen bieten viele positive Effektive für die Biodiversität in der Kommune, das Stadtbild, Wohlbefinden der Bürger*innen, die Luftqualität und vieles weitere. Im politischen Diskurs sowie im städtischen Haushalt wird die kommunale Baumpflanzung darüber hinaus gerne als kommunaler Klimaschutz beziehungsweise sogar Schwerpunkt dessen dargestellt. Die in Krefeld zur Verfügung stehenden Fakten sollen Klarheit darüber liefern, ob kommunale Baumpflanzungen klar als Klimawandeladaptation bezeichnet werden müssen, während der kommunale Klimaschutz andere Handlungsfelder hat, die im integrierten Klimaschutzkonzept KrefeldKlima2030 aufgeführt werden.