Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet die Verwaltung um die Beantwortung der folgenden Fragen:
Welche Schlussfolgerungen hat die Bau- und Planungsverwaltung aus den in den vergangenen Jahren durchgeführten Klimasimulationen bei Neubauprojekten gezogen, d.h.
· Welchen Empfehlungen zur Optimierung des Umgebungsklimas ist die Verwaltung gefolgt?
· Welche Konsequenzen mussten Bauherren aus den Klimasimulationen ziehen?
Begründung
In der Vergangenheit hat die Verwaltung bei verschiedenen Neubauprojekten Klimaanalysen in Auftrag gegeben. (u.a. B-Plan 841, Krefelder Hof, B-Plan 780 Neuer Weg, B-Plan 851 Westparkstraße, Eishallen u. Wohnbebauung).
In diesen Gutachten werden Klimasimulationen erstellt, die sowohl den Status Quo (unbebauter Zustand) als auch die künftige Situation (mit den geplanten Baukörpern) darstellen, um Aufschluss über die zu erwartenden Veränderungen auf das Umgebungsklima zu geben. Gleichzeitig mit den Untersuchungen werden Möglichkeiten aufgezeigt, negative Beeinträchtigungen auf das Mikroklima durch die geplanten Baukörper zu minimieren oder gar einen günstigeren Zustand als den Status Quo zu erreichen. Empfohlene Maßnahmen könnten z.B. veränderte Ausrichtung, Teilung oder Abstufung der Baukörper, Fassaden- und/oder Dachbegrünung oder Baumpflanzungen in unmittelbarer Nähe sein.
Leider haben bislang weder Politik noch die mit Klimasimulationen beauftragten Büros Informationen darüber erhalten, welchen Optimierungsvorschlägen die Verwaltung im einzelnen gefolgt ist und als Planungsvorgaben an die Bauherren weitergegeben hat.