057/16 | Grüne für einen verkehrsberuhigten Josef-Beuys-Platz

Mit der Bekanntgabe der Ergebnisse der Verkehrszählungen rund um das Kaiser-Wilhelm-Museum und den Recherchen zur Historie des Platzes hofft die kulturpolitische Sprecherin der Grünen, Heidi Matthias, dass der östlichen Sperrung des Josef-Beuys-Platzes künftig nichts mehr im Wege steht.

„Offenbar hat die einseitige Sperrung keine nennenswerte Verkehrsproblematik ausgelöst und die Mehrbelastung der von der neuen Verkehrsführung betroffenen Anwohner ist wesentlich geringer als bisher aus CDU-Kreisen gemutmaßt wurde“, so die Fraktionsvorsitzende.

Außerdem müssten all jene Kritiker, die durch die Verkehrsberuhigung die Zerstörung des historischen Vagedes-Plans heraufbeschworen hätten, nun auch die Recherchen zur Historie des Platzes an dieser Stelle zur Kenntnis nehmen. Schon immer habe es dort den Karlsplatz gegeben, damals aber höchstens von Kutschen befahren, so die Grüne.

„Nachdem sich das KWM nach seiner umfassenden Sanierung wieder zu den Top-Museen in Nordrhein-Westfalen zählen kann, sollten wir alles daran setzen, das Gebäude in eine angemessene, repräsentative Umgebung einzubetten“, so Matthias weiter. Diese stehe ihm nämlich endlich zu. „Es wäre ein großer Fehler, wenn das Eingangsportal vom neu geschaffenen Josef-Beuys-Platz durch den Autoverkehr abgeschnitten würde“, stellt die Grüne abschließend fest.

 

Die Verwaltungsvorlage